Jahrgang 
4-6 (1812)
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Folgendes ſind meine Gruͤnde dazu. Ich kann die Umlegung allmaͤhlig vornehmen, dadurch, daß ich mit der Brache jedes Jahr z weniger ein⸗ greife, und vermeide eine gewaltſame Umlegung.

So ſchwer eine Umlegung von mehreren Schlaͤ⸗ gen auf wenigere iſt, weil ſich die Brache vergroͤ⸗ ßert, ſo viel leichter iſt ſie umgekehrt. In den Schlagwirthſchaften iſt der Duͤnger nicht uͤber⸗ fluͤßig, es iſt daher eine wichtige Sache, daß ich durch Verkleinerung der Brache dem uͤbrigen Theile eine ſtaͤrkere Duͤngung geben kann. It der Hinſicht halte ich es fuͤr Mecklenburg ſehr gluͤcklich, daß die meiſten Guͤter jetzt in 7 Schlaͤ⸗ gen liegen, und dieſes fuͤr eine trefliche Vorberei⸗ tung zur Einfuͤhrung der Fruchtwechſelwirthſchaft.

Dieſe Wirthſchaftsaͤnderung iſt mit wenigen Koſten verbunden. Man kann es dabei einrich⸗ ten, daß faſt immer die gleiche Flaͤche mit Ge⸗ treide bebaut werde, worauf die Mecklenburger leider doch ſo viel Werth legen, daß folglich hierin, ſo wie am Stroh, kein Ausfall iſt. Da es fuͤr Mecklenburg von ſo großem Intereſſe iſt, die Uederzeugung von der Moͤglichkeit, auf eine ſehr leichte Weiſe dieſe beſſere Wirthſchaft einzufuͤhren, zu geben, ſo erlaube ich mir, mich hieruͤber etwas weitlaͤuftig auszulaſſen, und nach beiſtehendem