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Schema jedem Jahre der neuen Ordnung zu folgen.
Im erſten Jahre werden ſtatt der bisherigen Brache nur— derſelben aus dem Dreeſch aufge⸗ nommen, und fuͤr dieſes Jahr mit geduͤngten Wik⸗ ken zun Futtern deſtellt. Sehr zweckmaͤßig wird es dabei ſein zur Vermehrung des Duͤngers das Vieh des Sommerabends auf den Stall zu trei⸗ ben, wo ihm ein Gruͤnfutter bereitet iſt. Unter das Winterkorn wird im Fruͤhjahr rother Klee ge⸗ ſaͤet. Ich halte nach dem Mecklenburgiſchen Klima, das zur Zeit der Sommerſaat ſo oft Duͤrre haben ſoll, die Kieeſaat hier viel ſicherer. Ich bin darin mit Karbe einerlei Meinung, deſſen Klima dem unſrigen deinah gleich ſein muß. Be⸗ ſaͤet man den ganzen Schiag mit Klee, ſo faͤllt auf das naͤchſte Jahr der Gerſtſchlag ganz aus, es wird daher den meiſten mehr paſſen, der Gerſte einen Theil des Schlages zu laſſen.
Im zweiten Jahre iſt der Winterſchlag 3 klei⸗ ner, da aber die gleiche Duͤngermaſſe verdichtet darin geblieben, ſo glaube ich darf man anneh⸗ men, vorausgeſetzt, daß die Wirthſchaft bisher nicht kraftlos war, daß man weder an Koͤrnern noch an Stroh einen Ausfall erleidet. Der Gerſt⸗ ſchlag faͤllt ganz aus. Da Gerſiſtroh in Mecklen⸗


