Jahrgang 
4-6 (1812)
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(3.)

Bei der Groͤße unſerer Guͤter, wird es aller⸗ dings gerathen ſein, bei der Einfuͤhrung der Frucht⸗ wechſelwirthſchaft Weide beizubehalten. Sie lie⸗ gen meiſtens in? Schlaͤgen, und ich bin der Mei⸗ nung, daß man dabei durchaus, den Fall ausge⸗ nommen, daß oͤrtliche Verhaͤltniſſe, z. B. Hecken oder andere ſie nicht erlauben, eine Umlegung der Schlaͤge verbinden muß, weil dieſe die Einfuͤh⸗ rung bedeutend erleichtert. Ich wuͤrde daher ſtatt 7 Schläge in 14 zu theilen, aus einer Wirth⸗ ſchaft, auf dem angenommenen Mittelboden, lieber zu einer neunſchlaͤgigen mit folgender Fruchtfolge uͤbergehen.

†† 1. Brache beſtellt, 2. Winterkorn oder Sommerkorn nach Um⸗ ſtaͤnden, 3. Klee, 4. Sommer⸗ oder Winterkorn im Gegenſatz von 2. 5. Huͤlſenfruͤchte. 6. 7. 8. Weide. 9. Dreeſchhafer oder Hafer in No. 6.