Jahrgang 
1 (1817)
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lich darauf naͤhren. Selbſt der ſchlechteſte Sand⸗ boden und der darauf wachſende Bocksbart(Aira canescens,) iſt fuͤr die Schafe ein ſchaͤtzbarer Zu⸗ fluchtsort bei naſſer Witterung, und dieſes duͤrre, bitterliche Gras wird dann von ihnen mit großem Gefallen genoſſen.

Auf der andern Seite iſt die Schafhaltung die vortheilhafteſte Benutzung eines ſolchen hohen und trocknen Bodens. Wir haben vielen Acker, der nach dem Verhaͤltniſſe ſeiner Grunderden eine betraͤchtliche Fruchtbarkeit aͤußern wuͤrde, wenn ihm nicht durch beſtaͤndige Beackerung und Beſtellung ausſaugender Fruͤchte, der vegetabiliſche Nahrungs⸗ ſtoff in weit groͤßerem Verhaͤltniſſe entzogen waͤre, als er ihm durch Duͤnger wieder gegeben werden konnte. Gerade dadurch, daß die Induſtrie unſe⸗ rer Landwirthe in gewiſſen Perioden ſehr groß war, und faſt alles Weideland aufgebrochen, der Forſt⸗ grund gerodet und mit Getreide beſtellt ward, ſind manche Diſtricte in unfruchtbare Steppen verwan⸗ delt worden, die von der Natur nicht dazu be⸗ ſtimmt waren. Der Acker vermehrte ſich, die Vieh⸗ zucht nahm ab, und wenn die Regel des Drei⸗ felder⸗Syſtems eigentlich die war: alle drei Jahr zu duͤngen, ſo konnte dieſe nunmehr nur auf einem ſehr kleinen Theile im ſechſten, auch ſelten noch im neunten, oft nur im zwoͤlften und achtzehnten Jahre beſchafft werden, und vielleicht hat der groͤßere

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