gemeinſchaftlicher Weide auf allen Aeckern ruht, wird die Schafhaltung auf mannigfaltige Weiſe beſchraͤnkt. Alle beſtaͤndige Communweiden ſind in der Regel bei der wenigen Vorſorge, die man auf ihre Cultur wendet, ſehr gefaͤhrlich fuͤr dieſe, bei hoͤherer Veredlung immer empfindlicher wer⸗ dende Thierart. Selbſt Bergweiden, die man den Schafen ſonſt mit Recht ſehr angemeſſen haͤlt, ha⸗ ben in ihren Schluchten haͤufig naſſe und quelligte Stellen, die in jedem naſſen Sommer den Heer⸗ den große Gefahr bringen.
Die Gefahr und die geringe Gedeihllchkeit der Holzweiden iſt bekannt. Eine hoͤbere Sicherung als auf niedergelegten, mit zweckmaͤßigen Weide⸗ kraͤutern beſaamten Aeckern, die bei ihrer zuſam⸗ menhaͤngenden Flaͤche mehrentheils abgewaͤſſert, oder deren ungeſunde Stellen doch auf verſchiede⸗ ne Weiſe abgeſchnitten werden koͤnnen, gewaͤhren dieſem Viehe die gedeihlichſte Nahrung, die jedem Haufen in der erforderlichen Ordnung und Ein⸗ theilung gegeben werden kann.
Der mehr ſandige, aber in Kraft geſetzte Bo⸗ den hat nach der innern Beſchaffenheit ſeiner Graͤſer beſondere Vorzuͤge fuͤr die Schafe, und wenn die Weide darauf zwar minder reichhaltig iſt, und ein groͤßerer Flaͤchenraum dazu erfordert wird, als auf Thon⸗ und Lehmboden, ſo lehrt doch die Erfahrung, daß ſich die Schafe vorzuͤg⸗
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