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der Niederlande, welcher uns von Hrn. Schwerz V geſchildert worden, iſt an und fuͤr ſich ſehr un⸗ fruchtbar, iſt faſt bloßer Sand, der nur durch den unermuͤdlichen Fleiß ſeiner Bewohner und ihre Induſtrie ſolche, dennoch ſehr betraͤchtliche Ern⸗ 1 G ten, abzuwerfen in Stand geſetzt wird; und daß ſie es dahin gebracht haben, alllaͤhrlich alle ihre Felder zu uͤberduͤngen, iſt die Urſache, daß ihr G ſchlechter Boden ſich ſo dankbar gegen ſeine Be⸗ bauer erweiſ't, und zeugt von dem hoͤchſten Grad
ihrer Induſtrie und Sorgfalt. Allein, ich glaube
nicht, daß der Boden zwiſchen Antwerpen und
Mecheln, den wir hier vor Augen haben, und wor⸗
auf Klee und Weizen gedeihen, ſo gar aͤußerſt
ſchlecht ſeyn koͤnne; wir wiſſen ja, wie wenig tho⸗
nige Theile dem Sande beigemiſcht ſeyn duͤrfen,
um ihn ſehr fruchtbar zu machen, und daß es bei
der Beurtheilung der Guͤte des Bodens mehr auf
Klima, oͤrtliche Witterung, Hoͤhe uͤber dem Meere,
Lage gegen die Sonne und Unterlage, als auf die Miſchung derſelben ſelbſt ankommt. Wie mild iſt nicht das Klima der Niederlande, wie es Herr Schwerz beſchreibt, gegen das von Kaͤrnthen, wo wir hier in Klagenfurt 235 Klafter uͤber den Spie⸗ gel des adriatiſchen Meeres erhaben ſind, und die ungeheuren Felsmaſſen der carniſchen und nori⸗


