Jahrgang 
10+11 (1808)
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356)

1) ihnen eine bequeme und geſunde Wohnung

geben; etwas Land, damit ſie ſich in den Ta⸗ gen, wo kein Verdienſt iſt, nuͤtzlich deſchaͤfti⸗ gen koͤnnen, und damit ſie zu ihrem Wohnort Anhaͤnglichkeit bekommen; zu groß muß der Fleck nicht ſeyn, daß ſie ſich nicht ausſchließ⸗ lich damit beſchaͤftigen koͤnnen, weil ſie als⸗ dann dem Herrn nicht wuͤrden arbeiten wol⸗ len. Das Gemuͤſe fuͤr den Unterhalt einer Familie, und zum Futter einer Kuh und ei⸗ nes Schweins, muß in dem Garten erbaut werden koͤnnen; bei ordentlicher Beſtellung wuͤrden 2 Magd. Morgen in gutem, und 5 Magd. Morgen in leichtem Boden dazu hin⸗ reichend ſeyn.

2) Sehr nothwendig und ſehr menſchlich iſt es

nebenbei, wenn der Arbeiter geſichert iſt, im Fall einer langwierigen Krankheit oder des hohen Alters nicht vor Hunger umzukommen. Ein ſolches Etabliſſement kann ſo eingerichtet werden, daß deſſen Einrichtung und Unter⸗ haltung dem Gutsbeſitzer wenig koſten muß. Ein dazu ausgeſetztes Grundſtuͤck, welches die Gemeinde gemeinſchaftlich bearbeiten muͤßte, koͤnnte die noͤthigen Viktualien fuͤr dieſe An⸗ ſtalt liefern. Kleine Beitraͤge, die den Ta⸗