Jahrgang 
7+8 (1808)
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188)

che ich langen Miſt nach der Ausſaat ſtreuen ließ, durch welchen ſie hindurch wuchſen; eine Methode, deren ich mich in der Folge immer bedienen werde. Ein gleiches iſt der Fall mit den Wicken.

Gedrillte Bohnen ſind auf einem fuͤr dieſe Frucht ſonſt viel zu ſandigen und trockenen Boden vorzuͤg⸗ lich gerathen. Nur die auf der Anhoͤhe ſtehenden wurden zu fruͤh trocken, haben aber dennoch ziem⸗ lich angeſetzt.

Gedrillter Weizen nach Bohnen iſt beſonders in Anſehung der Staͤrke der Aehren und der Vollkom⸗ menheit des Kornes, uͤber Erwarten gerathen, und wird wahrſcheinlich 12 Scheffel per Morgen geben.

Der Klee iſt auf allem flachgepfluͤgten Lande faſt durchaus mißrathen, und hat, wenn er uͤberhaupt gemaͤhet werden konnte, nur einen ſchwachen Schnitt gegeben. Nur da, wo er nach Kartoffeln oder andern Hackfruͤchten, die tief bearbeitet wa⸗ ren, in die Soͤmmerung geſaͤet worden, hat er ſich vortrefflich gehalten, und zum erſten Schnitt reiche Ausbeute gegeben, wie wir hauptſaͤchlich zu Teinpelberg und Lichtenberg geſehen haben. Dem zweiten Schnitt war die Duͤrre allenthalben zu groß. Wo man dieſen aber fruͤh weggenommen oder ab⸗ geweidet hat, iſt von einem dritten Schnitte viel zu erwarten.

Der junge Klee, zumal wenn er ſpaͤter und nicht gleich nach der erſten Egge geſäet worden, hat von der Duͤrre und den Erdfloͤhen viel gelitten. Den⸗ noch iſt zu hoffen, daß ihn eine feuchtere Witterung noch aufhelfen werde.

Kleeſamen wird wenig gewonnen werden, da der zweite Schnitt vertrocknete. Es iſt aber noch allenthalben Vorrath vom vorigen Jahre.

Allen Buchweizen hahe ich vertrocknet gefunden, nur hat ſich der meinige auf ſchlechtem, kieſigem aber

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