Jahrgang 
1 (1808)
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(1179)

Verzeihen Sie ja die Weillaͤuftigkeit, mit der ich Sie ſo lange von meiner Wirthſchaft un⸗ terhalten habe und entſchuldigen Sie dieſelbe mit dem unbegrenzten Vertrauen, welches ich ſowohl in Ihre Nachſicht, als in das unablaͤßige Stre⸗ ben, mit welchem Sie fuͤr die Ihnen ſchon ſo vieles verdankende Wiſſenſchaft noch immer fort⸗ wirken, und dahe rgewiß auch jedes einzelne, kleine Merkmal ihrer fortſchreitenden, praktiſchen Kul⸗ tur nicht ohne alles Intereſſe wahrnehmen ſetze. Mit der zu hoffenden Wiederkehr ruhiger Zeiten darf das landwirthſchaftliche Publikum wohl die Herausgabe des groͤßern, unter dem Titel: Grund⸗ ſatze des rationellen Ackerbaues verſprochenen Werkes entgegen ſehn? Die gluͤckliche Anwen⸗ dung des aus Ihren Schriften geſchoͤpften Unter⸗ richts, der mich noch nie irre gefuͤhrt hat und unter gehoͤriger Erwaͤgung aller Umſtaͤnde, mit Fleiß und Nachdenken befolgt, gewiß niemanden

dieſe Buchfuͤhrungsmethode die Aufmerkfamkeit auf manchen Zweig erregen, welcher derſelben wirklich bedarf und welchem man ſie ohne jene Methode vielleicht nie gegoͤnnt haͤtte; ſo wie ſie dann, um die vortheilhafteſten Verhaͤltniſſe fuͤr jede einzelne Wirthſchaft auszumitteln, der ſicherſte Weg iſt und den gar zu haͤufigen Selbſtbetrug da⸗ bei verhuͤtet. Th.