Jahrgang 
7-12 (1806)
Einzelbild herunterladen

(7285)

Stallfuͤtterung ein, und verſchmähet ohnehin jene dürftige Weide. Aber auch er kann nur Schritt vor ⸗Schritt mit der Stallfuͤtterung kommen, und kann alſo auch bei dem beſten Willen nicht ſogleiche auf alle Huͤtung Verzicht thun; daher iſt auch ſei⸗ netwegen ein ſolcher Anfang im Kleinen anzura⸗ then. Aber auch die Bauer werden ſich leichter darein finden, einige Aecker im Fruchtwechſel zu beſtellen, als wenn ſie gleich die ganze Flur in anderer Schlagordnung bewirthſchaften ſollten; ja ſie werden ſich mit Freuden dazu verſtehen, wenn⸗ ein Theil ihrer Aecker Gartenrecht erhaͤlt, weil jeder Landmann daſſelbe zu ſchaͤtzen weiß. In vie⸗ len Gegenden wird ein ſolcher Acker um den done pelten Preis verkauft. Woran kann aber einem Landmanne mehr gelegen ſeyn, als wenn der⸗

Werth ſeiner Aecker verdoppelt wird.

Die Viehzucht bleibt fuͤrs erſte, wie ſie iſiss dis Zahl braucht nicht vermehrt zu werden, ſon⸗ dern es geht bloß eine Veraͤnderung in Anſehung der beſſern Fuͤtterung vor. Und dieſe durch ei⸗ gen gebauete Fruͤchte bewirkte beſſere Fuͤtterung koͤnnte ſogar auf die Verminderung des Zugvix⸗ hes einen wohlthaͤtigen Einfluß haben, weil wei gute Stallochſen ſo viel und mehr Arbeit thun, als eun elende, hungxige Weideochſen⸗ die keine