(283) rechteſten, nach der Lokalitaͤt jedoch hoͤchſt verſchie⸗ denen Verhaͤltniſſe begruͤndet werden muß.
Ich muß zuvor die Anſicht der ganzen Sache darſtellen, bevor ich die einzelnen Fragen des Herrn Einſenders beantworten kann, und ſchon dieſe Darſtellung wird mehrere erledigen.
Von den meiſten praktiſchen Oekonomen und Kameraliſten iſt bisher der Duͤngergewinn(welcher mit dem Grund und Boden und mit der Bearbei⸗ tung die dreifache Baſis ausmacht, aus welcher die Produktion hervorgeht) nach der Kopfzahl des Viehes ausgemittelt worden. Dies iſt und bleibt aber im allgemeinen etwas hoͤchſt Unbeſtimmtes, indem es ausgemacht gewiß iſt, daß ich von einem Rinde oder Schweine das Ein⸗ und das Vierfache an Duͤnger gewinnen koͤnne, je nachdem ich es fuͤttere und halte. Deshalb haben auch diejeni⸗ gen Kameraliſten, welche die Sache mit allgemei⸗ ner Ueberſicht und Gruͤndlichkeit behandelten, z. B⸗ der verehrungswuͤrdige Herr v. Borgſtede, und der uns zu fruͤh entriſſene Nicolai, geſagt: wenn ein Ochſe, eine Kuh u. ſ. w. großer, mittlerer und kleiner Art, ſo viel Heu, ſo viel Stroh jeder Art zum Fuͤttern und zur Einſtreuung erhält, oder ſtatt
etzterer andere Surrogate genugſam herbeige⸗ ſchafft werden; ſo koͤnnen auf einen Kopf ſo viel


