Jahrgang 
8 (1807)
Einzelbild herunterladen

(129)

ononis spinosa; Winde, convolvulus arven- sis), u. ſ. w.? Oder ſind dieſe, aus jaͤhr⸗ licher Saamenverſchuͤttung wiederkom⸗ mende Verderber der Ackerreinheit von der Eigenſchaft, daß ſie ohne wiederholte Auflocke⸗ rung der Ackerkrume hervorſtechen, und ſich durch die erhaͤrtete Oberkruſte herausdraͤngen, wachſend gedeihen(wie die Brachdieſtel, eringium cam- pestre; gemeine Chamille, matricaria cha- memilla; und die edle Sorte derſelden, anthe⸗ mis nobilis; Saudieſtel, sonchus oleraceus); oder haben ſie das Beſondere, daß ſie fleißig be⸗ arbeitete, zarte, oſt angefeuchtete Erdkrume um ihre Saamenkoͤrner hergeſchuͤttet verlangen, mil⸗ der Waͤrme beduͤrfen, um aufzuſprießen(wie Wu⸗ cherblume, chrysanthemum segetum; Wild⸗ hafer, avena fatua; Hederich und Ackerſenf, raphanus raphanistrum, und sinapis arvense; Klatſchroſen, papaver rhoeas, u. dergl.)?

Ganz verſchiedene Behandlungen eines Brach⸗ ackers ſind noͤthig, wenn man die eine oder andre Gattung ſolcher Unkraͤuter zerſtoͤren, auch wol bloß vermindern will; obgleich im Ganzen Pflug und Egge allgemein die Huͤlfe gewaͤhren muͤſſen, wenn jenen Ackerausſaugern Abbruch geſchehen ſoll. Queckenaͤcker muͤſſen, wenn mehr trok⸗