— 726— richtig berechnete, daß eine Kuh wohlfeiler zu kaufen als aufzuziehen ſey. Nur der Bauer zieht Kuͤhe auf; der groͤßte Theil der jungen Starken kommt aber aus dem Preußiſchen A und aus angraͤnzenden Laͤndern. Seit einiger Zeit hat man es ſehr vortheilhaft gefunden, Jaͤtlaͤnder kommen zu laſſen, und gern fuͤr den Kopf zwey oder drey Thaler mehr bezahlt, indem die Eigenthuͤmer die Haͤrte und Dauer⸗ haftigkeit dieſes Viehes, die Paͤchter ſeine Milchergiebigkeit vor anderem Vieh gleicher Groͤße haben ſchaͤtzen lernen. Im allgemeinen aber trifft man ſchlechtes Vieh in Mecklenbur an, und der Contraſt iſt auffallend, wenn mat aus Holſtein kommt. Natuͤrlich kann dies bey der Mecklenburgſchen Einrichtung nicht anders ſeyn. Neuerlich hoͤre ich aber doch, daß ver⸗ ſchiedene Beguͤterte wieder angefangen haben, ſelbſt zuzuziehen. Ob dieſes bloß in Ruͤckſicht LI des jetzigen hohen Viehpreiſes, oder in der I Abſicht, die Art zu verbeſſern, und dann viel⸗ leicht den Viehſtapel ſelbſt zu uͤbernehmen, ge⸗
ſchehen ſey, weiß ich nicht.
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1 Ich unterdruͤcke verſchiedene Bemerkun⸗ gen uͤber die Verhaͤltniſſe der Mecklenburg⸗
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5 ſchen Guͤter, welche in meinem Plane lagen, f ehe ich des Herrn von Ferber vortreffliche Schrift: uͤber die Werthſchaͤtzung der
A Mecklenburgiſchen Landguͤter geleſen
1 hatte. Alles was ich hieruͤber ſagen wollte, iſt in dieſer Schrift weit genauer und richtiger ausgefuͤhrt, als es von mir zu erwarten war. 2 3 — b
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