die vortrefflichen Eigenſchaften dieſer unzer⸗ ſtoͤrbaren Pferde ferner excolirt, ſo wird dieſe Race eine Celebritaͤt erhalten, die auch ihre Aufzucht zum Verkaufe vielleicht eben ſo vor⸗ theilhaft macht, wie die der ſogenannten edle⸗ ren Pferde. Wer Pferde um der Arbeit wil⸗ len haͤlt, wird keinen Preis ſcheuen, um zu⸗ erſt zu dieſem Schlage zu gelangen, wenn man einmal ihre Qualitaͤten aus Erfahrung kennet. Mecklenburg iſt noch im Stande, dieſen nuͤtzli⸗ chen Schlag von Pferden dem ganzen noͤrdli⸗ chen Europa mitzutheilen. Er exiſtirt noch auf wenigen Guͤtern, wo man ſich um Pfer⸗ dehandel nicht bekuͤmmerte, ſondern nur fuͤr ſein Ackergeſpann aufgezogen hat, und in eini⸗ gen Gegenden bey den Bauern; dort vollkom⸗ mener, hier durch zu fruͤhe Arbeit und ſchlech⸗ tere Fuͤtterung mehr verkruͤppelt. Es iſt aber die hoͤchſte Zeit, mit Sorgfalt auf die Erhal⸗ tung ſeiner Reinheit zu achten; denn wenn fremdes Blut hineinkommt, ſo bleibt es dieſe Race nicht. Und geſetzt auch, daß die erſte Generation durch dieſe Beymiſchung dem An⸗ ſcheine nach gewoͤnne, ſo wird doch in den folgenden eine Abartung entſtehen, die den Verluſt der urſpruͤnglichen Race, wenigſtens fuͤr den Ackerbau, bedauren laͤßt. Es wer⸗ den ungleichartige Pferde fallen, unter denen einzelne ſich zu Reit⸗ und Luxuspferden beſſer qualificiren, die andern aber im Ackergeſpann deſto mehr zuruͤckſtehen.
Die Rindviehzucht im eigentlichen Verſtande, iſt in Mecklenburg unbedeutend. Auf den Guͤtern hat man faſt allgemein aufgehoͤrt ſelbſt aufzuziehen, ſeitdem es bey der Verpachtung der Hollaͤndereyen nur auf die Kopfzahl ankam, und man ſehr
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