Jahrgang 
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beym Ankauf der Pferde erſparte. Paradepferde ſollen es freylich nicht ſeyn, ſondern ein ſolcher Schlag, der keiner Schonung bedarf; bey aller Arbeit geſund bleibt, und ſich mit wenigerm Futter bey der Arbeit im Stande erhaͤlt, wo⸗ bey andere Pferde, auch mit dem ſtaͤrkſten Futter, abfallen. Ein ſolcher Schlag von Pferden laͤßt ſich aber erhalten, und exiſtirt in Mecklenburg wirklich noch. Im gehoͤrigen Alter koͤnnen dieſe Pferde alle Strapazen, ſelbſt bey vernachlaͤſſigter Wartung, ertragen. Wenn ſie auch in der geſchaͤftigſten Zeit ab⸗ fallen, ſo behalten ſie doch ihre Kraft und Munterkeit, und erholen ſich, ſobald ſie etwas mehrere Ruhe haben, in wenigen Tagen. Sie ſind den gewoͤhnlichen Krankheiten ſelten un⸗ terworfen, erhalten ſich ihre zwanzig und meh⸗ rere Jahre geſund, und fallen ohne ein be⸗ ſonderes Ungluͤck nicht. Wenn mit ſolchen Pferden die Arbeit zuruͤckbleibt, ſo weiß man, an wen man ſich zu halten hat; ſchwache, ungleiche, verzaͤrtelte, jeder Kraͤnklichkeit un⸗ terworfene Pferde geben traͤgen Knechten im⸗ mer wahre oder falſche Entſchuldigungen. Taͤglich muß der Pferdearzt geholt werden, und ein oder anderes Pferd im Stalle bleiben. Insbeſondere kommt bey einer mit Energie be⸗ triebenen Wirthſchaft auf eine voͤllige Gleich⸗ heit des Schlages unglaublich viel an. Sind die Pferde von verſchiedener Kraft und Aus⸗ dauer, von ungleichem Temperamente, ſo muß das ſtaͤrkere um des ſchwaͤcheren willen mehr als nothig iſt, geſchont werden, oder das ſchwache geht darauf, wenn es mit dem ſtaͤr⸗ kern aushalten ſoll. Wenn das traͤge mit der Peitſche angetrieben werden muß, ſo erhitzt ſich das lebhafte durch unnuͤtzes Arbeiten. Wenn das eine in maͤßigen Schritt geht, ſo