Jahrgang 
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Es wuͤrde eine vergebliche Muͤhe ſeyn, den, der dieſes ſagt, eines anderen zu uͤber⸗ reden. Aber ich glaube, man wuͤrdiget die Vortheile, welche die Wirthſchaft von einem in ſeiner Art ganz vollkommenen Ackergeſpan⸗ ne hat, ſelbſt in Mecklenburg nicht genug; in andern Gegenden aber noch viel zu geringe. Manche, ſonſt gute praltiſche Landwirthe ha⸗ ben noch den Grundſatz, alte ſehlerhafte Ab⸗ ſetzer fuͤr den Ackerbau zu kaufen. Dieſe Pferde, ſagt man, koſten nicht viel, und es iſt wenig daran verloren, wenn ſie crepiren. Darum ſchone ich ſie nicht, und brauche ſie, wozu ſie gut ſind; was nicht geſchehen wuͤr⸗ de, wenn ich ſchoͤne, theure Pferde haͤtte. Ich verſaͤume in der uͤbrigen Zeit meine Arbeit nicht, auf die Gefahr, ein oder ein anderes Pferd zu verlieren; faͤllt es, ſo iſt der Ver⸗ luſt bald erſetzt. Nach meiner Ueberzeugung aber iſt dieſe Oekonomie hoͤchſt unrichtig, und ich begreife kaum, wie Jemand ſie befolgen kann, der die Arbeit eines Geſpannes kraft⸗ voller, ausdaurender, und in ihren weſentli⸗ chen Eigenſchaften moͤglichſt gleicher Pferde, mit der eines andern, welches aus kruͤpplig⸗ ten, verwoͤhnten, verbildeten, oder nur un⸗ gleichartigen Pferden zuſammengeſetzt iſt, auf die Dauer aufmerkſam verglichen hat. Ohne ein tuͤchtiges Geſpann, deſſen Kraft und Schnelligkeit der Landwirth aus Erfahrung kennt, laͤßt ſich die Arbeit nicht gehoͤrig ver⸗ theilen, und die dazu erforderliche Zeit berech⸗ nen. Taͤglich kommt man hier oder dort zu kurz, und verſaͤumt den treffendſten Zeitpunkt zu jeder Arbeit. Man muß entweder ein ſtaͤr⸗ keres Spannwerk halten, oder die Beſtellung wird nicht gehoͤrig vollfuͤhrt. In beyden Faͤllen verliert man das vielfach, was man