Jahrgang 
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guͤnſtig. Nichts iſt den jungen Pferden zu traͤglicher, als hohe, jedoch nicht zu magere Dreeſchweiden, wo ſie ſtaͤrkenden Nahrungs⸗ ſtoff, aber keine erſchlaffende, waͤſſrige, weiche Fettweide finden, und in lebhafter Bewegung beim Nachſuchen der Graͤſung erhalten wer⸗ den. Ueberdies iſt die Art mit den Pferden in Mecklenburg umzugehen, ſeit jeher vorzuͤg⸗ lich geweſen. Man giebt ihnen fruͤh auf dem Stalle ſtaͤrkendes Koͤrnerfutter, erhaͤlt ſie in der Jugend in angemeſſener Bewegung, ohne ſie durch Arbeit zu uͤbernehmen. Daher ver⸗ beſſern ſich ſelbſt fremde Pferde, die als Saugfuͤllen eingefuͤhrt und von Mecklenbur⸗ gern aufgezogen werden, ſehr, und werden als Mecklenburgſche Pferde verkauft; da ſie oft eine gefaͤlligere Form wie die eingebornen, haben, ob ſie ihnen gleich in den weſentlichen Eigenſchaften nachſtehen.

Denn die urſpruͤngliche Race der Mecklen⸗ burgſchen Pferde hat in ſich ſelbſt große Vor⸗ zuͤge. Man hat ſie entweder reiner erhalten, oder bey ihrer Vermiſchung mit fremdem Blute eine ſorgfaͤltigere Auswahl beobachtet und richtigere Grundſaͤtze befolgt, wie anderswo. Es war eine Zeit, wo man ſich bey der Pfer⸗ dezucht nach den widerſinnigen Launen der

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