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zug iſt wol hauptſaͤchlich der Zerſtoͤrung des in der Oberflaͤche liegenden Unkrautsſaamens von Hedderich und Wucherblumen zuzuſchreiben. Denn das ungepfluͤgte Feld war mehrentheils rein davon, dahingegen das andere, in dem friſcher Saamen durch die Pflugfurche herauf gebracht war, damit ſehr arg bedeckt war. Es beruhet dieſes Verfahren aber auch auf mehreren Gruͤnden. Vergl. meine Engl. Landwirth⸗ ſchaft 3. Bd. S. 180.
Im Jahr 1802 ſaͤete ich Klee unter ge⸗ drilleten Hafer. Das Pferdehacken konnte theils wegen der naſſen Witterung im May und Junius, theils wegen der Unruhen, welche die Occupation unſers Landes durch die franzoͤſiſchen Truppen veranlaßte, erſt ſpaͤt nach Johannis geſchehen, der Klee alſo auch erſt im Julius geſaͤet werden. Das nun folgende trockene Wetter verhinderte ſein Auflaufen. Er zeigte ſich alſo, wie der Hafer gemaͤhet wurde, eben erſt ſchwach und einzeln. Der erſte Schnitt dieſes Klees war in dieſem Jahre ſehr ſchwach, der zweyte Schnitt aber und der dritte war ſo


