Jahrgang 
3 (1804)
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einmahl bearbeitet und gelockert, wie der Rok⸗ ken in voller Bluͤthe ſtand.

Tulls Behauptung findet Statt, nur laͤßt ſich dieſe Korn⸗Drillwirthſchaft nicht im Gro⸗ ßen anwenden, ſondern dienet nur zur Beleh⸗ rung, in wiefern die Bearbeitung des Ackers zwi⸗ ſchen den Gewaͤchſen, zur Vermehrung der Fruchtbarkeit beitraͤgt.

Den 2ten Sept. 1802: 6 Qu.⸗Ruthen zum ztenmal mit Hbt. Johannis⸗Rocken auf 9 Zoll weit gedrillſaͤet.

Ausdruſch 22 Hbt.; Strohgewicht 142 Pfund. Ein Hdt. Rocken wog 47 ¾ Pfund.

Viele werden ſich wahrſcheinlich uͤber den Ertrag dieſer 6 Qu.⸗Ruthen, als der 5ten Rocken⸗ Ernte, ohne weitere Duͤngung, als vorher er⸗ waͤhnt worden, wundern. Vom Fruͤhjahr bis zur Ernte erſtaunten Alle, die den Rocken ſahen; das Stroh hatte eine ausnehmende Staͤrke, und im Durchſchnitt die Hoͤhe von 7 Fuß; es war keine ſogenannte Knip⸗Aehre zu finden; alle hat⸗ ten die Laͤnge zwiſchen 6 und 7 Zoll.

Diejenigen von den Herren, welche das Thaerſche oͤkonomiſche Lehr⸗Inſtitut im Som⸗ mer 1803 hier frequentirten, mit welchen ich das Vergnuͤgen hatte, naͤhere Bekannt⸗