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ſtirbt ab. Je bindender und naͤſſer der Boden, deſto mehr zeigt ſich dies. Die Fruͤhjahrs⸗Be⸗ ſtellung hat ſich auf dem zaͤhen Boden des Berg⸗ landes zum Theil ſehr verſpaͤtet, und den Iſten Julius war vieles Sommerkorn noch nicht aus der Erde. Aeußerſt ſchwierig gieng es hier da⸗ mit. Fleißige Wirthe halfen ſich dadurch, daß ſie ſehr ſchmahle Furchen zogen, und das Land, was in einem halben Tage gepfluͤgt war, un⸗ mittelbar ſaͤeten und eggeten. Wer ſich verſpaͤ⸗ tete, deſſen Korn iſt nicht gelaufen. Die Pferde mußten fuͤrchterlich angegriffen werden. Vor⸗ raͤthe ſind hier, ſelbſt bey den Bauern, von vori⸗ ger Erndte noch ſehr viel.
Im Luͤneburgſchen und Bremiſchen hat man einen glatten, graͤulichen und mit ſchwachen gruͤnen Streifen, und einem hornarti⸗ gen Maule, gleich den Engerlingen, verſehenen Wurm verſpuͤrt, der dem Buchweitzen und dem Lein ſtrichweiſe großen Schaden that. Er fraß ihn in gerader Linie etwa„Zoll tief in der Erde ab, und zog ſo die junge Pflanze zum Verzeh⸗ ren zu ſich. Ueber die Erde kam er nicht. Da, wo er war, blieb kein Merkmahl der Aus⸗ ſaat uͤbrig; daher zuerſt einige Ackerleute glaub⸗ ten, ſie haͤtten einen Wurf an der Furche ver⸗ geſſen, bis ſie ſich durch Nachſuchen und die in dem Lande befindlichen Stamm⸗Enden eines andern uͤberzeugten. Der Anfang war jedes⸗ mahl in der Furche des Stuͤcks in gerader Linie.
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