Jahrgang 
1 (1804)
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und in dem naſſen Boden ſo ſehr vermehren konnten, weiß ich mir nicht zu erklaͤren.

Mehr laͤßt ſich in dieſer, dem Witterungs⸗ laufe nach, fruͤhen Jahrszeit uͤber die Aus⸗ ſichten auf die Erndte dieſes Jahrs wol nicht ſagen; und wir haben deshalb unſre Herren Correſpondenten mit Fragen nicht belaͤſtigen wollen.

Das Vieh iſt, nach allen eingegangenen Nachrichten, ungemein gut durch den Winter gekommen, da es ihm wenigſtens an futter⸗ reichem Stroh nirgends gefehlt hat. Mit den Schaafen ſind wol nur Einzelne in dieſer letz⸗ ten Zeit in Verlegenheit gekommen, welche bey der Eintheilung ihres Futters nicht auf einen ſo ſpaͤten Winter gerechnet hatten. Im Ganzen iſt noch ein ungewoͤhnlicher Stroh⸗ und Heu⸗ vorrath vorhanden.

Bey dem reichlichen Stroh iſt dum auch die Miſtſtelle ſtaͤrker angefuͤllet, als ſie es ſeit mehreren Jahren war, und man darf hoffen, endlich einmal mit dem Duͤnger wieder aus⸗ zureichen.

Die gegenwaͤrtigen ſehr unbeſtimmt en, und nachdem zu kaufen oder zu verkaufen geſucht wird, ſehr wechſelnden Korn-Preiſe ſcheinen