Quellen Oaſen bilden, oder ſtehende Gewaͤſſer, Mo⸗ raͤſte mit der ungeheuren Vegetation, und Fluͤße Pflan⸗ zenwachsthum und Nahrung erhalten, wo hingegen die ununterbrochene Hitze und Feuchtigkeit des Wen⸗ dekreiſes fuͤr Mittel⸗America in den Ebenen und Niederungen eine Anhaͤufung vegetabiliſcher Reſte befoͤrdert.
Wenden wir dieſe Anſicht bei unſerem gemaͤßigten Klima fuͤr die Erwaͤgung an, ob eine Hitze und Duͤrre, wie ſie das Jahr 1834 hat erleben laſſen, nicht eine Conſumtion der Reſte der Vegetation des Humus bewirke, alſo eine Verminderung des Fruchtbarkeit⸗ ſtoffs im Allgemeinen, wir alſo gar nicht wuͤnſchen duͤrfen die oͤftere Wiederkehr einer ſolchen auszehren⸗ den Natur⸗Erſcheinung, welche beiher noch das Ue⸗ bele haben mag, unſere Rechnungen und Theorien unbrauchbar zu machen; aber doch auch das Gute, uns zu lehren, was alle Laͤnder des ſuͤdlichen Europa's laͤngſt wußten, daß Waͤſſern, wie es der Nilthut, wie der Valencianer und der Italiener, bei der Hitze das ſicherſte Duͤngungs⸗Mittel iſt, welches wir fuͤr heiße Jahre ſo brauchen mußten, wie wir in der Re⸗ gel bei unſerem Klima am Entwaͤſſern unſere Noth haben.
In unſerem Klima ſind die trockenen Jahre in der Regel die kornreichſten, wenigſtens wird in ſolchen
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