Jahrgang 
1 (1834)
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daß die Muͤhe, das Rapsſtroh zu conſerviren, nicht belohnt werde, denn da ſchon die Rapsſchoten ſo geringen Werth haben, ſo muß das Rapsſtroh noch weniger zur Nahrung taugen. Wo Raps mit Vor⸗ theil und nach vernuͤnftigen Principien gebauet wird und gebauet werden kann, fehlt kein Stroh, und Vieh(ſeien es Kuͤhe oder Schafe) mit Stroh erhalten zu wollen, bringt wohl wenig Rente.

XXXVI. Anleitung, ſehr fruͤhe Kartoffeln zu ziehen.

[Vom Herrn Schubart zu Gallentin.]

Man macht Mitte Maͤrz ein Miſtbeet ohne Fenſtern, bedeckt es, nachdem gehoͤrig Erde darauf gebracht iſt, ganz dicht mit Kartoffeln, und bringt auf dieſe circa 3 Zoll Erde. Des Nachts und bei kaltem Wet⸗ ter wird eine Rohrmatte darauf gelegt.

Wenn nachher die Kartoffeln etwa 3 bis 4 Zoll uͤber die Erde empor gewachſen und keine ſtarken Nachtfroͤſte mehr zu fuͤrchten ſind, ſo nimmt man die Kartoffeln mit den Pflanzen behutſam auf, bricht dieſe vorſichtig ab und legt ſie in einen Korb.