Jahrgang 
1 (1834)
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XXXV. Erfahrungen uͤber das Verfuͤttern der Raps⸗ ſchoten und Vergleich derſelben mit Stroh.

[Vom Herrn Peterſſen zu Gr. Stroͤmkendorf.]

Schon ſeit langer Zeit habe ich die Rapsſchoten mit den Schafen verfuͤttert, aber die Bemerkung ge⸗ macht, daß eine ſolche Fuͤtterung den Schafen nicht mehr Nahrung giebt, als das Waizenſtroh. Dies iſt um ſo auffallender, da die Schafe dieſe Schoten mit großer Begierde fraßen. Ich fuͤtterte nmieine Schafe vom Anfange Decembers bis Ende Maͤrz taͤglich zweimal mit Rapsſchoten und einmal mit Heu oder Erbſenſtroh. Eine Zeitlang ließ ich ihnen auch zwei Futter hiervon und Winterſtroh dazu reichen. Meine Schafe waren ſehr ſchlecht, und ſchlechter wie in Jahren, als ich ihnen nur einmal Schoten geben ließ. Man haͤlt Rapsſchoten an Futterwerth dem Kaff gleich und dies Kaff beſſer als Stroh. Aber meine Erfahrung lehrt, daß es ſchlechter iſt als Stroh. Im Jahre 1819 und 1820 ließ ich einige Mutterſtuten und Fuͤllen mit Rapsſchoten fuͤttern, andere mit Weizen⸗ und Gerſtenkaff, zur Haͤlfte mit Weizenſtroh⸗ haͤckſel vermiſcht, und zur Nacht etwas Heu. Die erſtern waren ſchlecht, die letztern gut, und beide Theile arbeiteten nicht. Daraus wuͤrde hervorgehen,

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