mal durch Verwahrloſung der Schaafe entſteht und daher vermieden werden kann. Naͤchſtdem iſt das Naͤrriſchwerden der Schaafe ein ſchlimmes Uebel. Da man bisher die Urſache dieſer Krank⸗ heit noch nicht entdeckt hat, ſo iſt ſie auch bis jetzt unvermeidlich und die vielen vorgeſchlagenen Hei⸗ lungsmittel ſind ſo wenig wirkſam, daß man gewiß am beſten thut, ſo bald man ſich uͤberzeugt, daß ein Schaaf naͤrriſch iſt, es ſogleich zu ſchlachten, wenn es noch gut genaͤhrt iſt. Auffallend iſt es, daß gemeinhin die kraͤftigſten Schaafe von dieſer Krankheit ergriffen werden.
In vorſtehenden Blaͤttern ſind manche Erfah⸗ rungen, die ſeit 30 Jahren bei der Landwirthſchaft von mir geſammelt ſind, enthalten. Freude wuͤrde es mir machen, wenn die Mittheilung derſelben den Leſern nuͤtzlich werden koͤnnten.
Luͤbberſtorf im Juny 1825. W. v. Oertzen.
Roſtock, gedruckt in der Adlerſchen Officin.


