Jahrgang 
2 (1824)
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Auch dieſer Jahrgang der Annalen wird den Leſern die Ueberzeugung geben, daß unſre Landwirthſchaft in allen ihren Zweigen im Fortſchreiten bleibt, und daß bei unſern Land wirthen der ſehr wichtige Grundſatz feſt ſteht: unſer Ackerhau und unſre Viehzuſcht ſind und bleiben die beiden weſent lichſten Stuͤtzen unſrer Staatswohl⸗ fahrt. Da, wo Veranlaſſung und Gelegen⸗ heit dies beguͤnſtigt, verſchmaͤht unſer Land wirth auch anderweitige Huͤlfsmittel nicht; ſo wie uͤberhaupt mancher Zweig agrariſcher In⸗ duͤſtrie ſich immer mehr entwickelt, wovon der naͤchſtkommende Jahrgang Reſultate darlegen wird; da ſich dann vielleicht uͤber den vielbe⸗ ſprochenen Gegenſtand, der von Manchen noch immer feſtgehalten wird: daß unſer Getreidebau beſchraͤnkt werden muß, mehr wird ſagen laſſen.

Bis zu eben dieſem naͤchſten Jahrgange bleiben auch die ausfuͤhrlichern Berichte von unſrer Thierſchau aufgeſpart. Die diesjaͤhrige