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Die Noth des Engliſchen Landmanns.
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Da es uns nicht gleichguͤltig ſeyn kann, zu erfah⸗ ren, wie die eigentliche Lage des Engliſchen Land⸗ manns ſey und in wie weit ſeine Klagen gegruͤndet ſeyn moͤgen, indem wir daraus einigermaßen ab⸗ nehmen koͤnnen, was wir fuͤr die Zukunft von dem Kornhandel mit einem Lande zu hoffen haben, welches von 1792 bis 1811 fuͤr 250 Millionen Thaler fremdes Getreide eingefuͤhrt hat, wozu Mecklenburg ein Anſehnliches beitrug: ſo will ich verſuchen, das⸗ jenige, was ich in einer Menge Flugſchriften uͤber dieſen Gegenſtand gefunden, in moͤglichſter Kuͤrze vorzutragen. Daß die mehreſten dieſer Pamphlets bloße Klabauderie gegen die Miniſter ſind, verſteht ſich von ſelbſt. Mehrere derſelben ſetzen aber auch die Sache mit vieler Unpartheilichkeit auseinander, und aus dieſer habe ich hauptſaͤchlich geſchoͤpft.
Die neue Korn⸗Bill, welche im vorigen Jahre im Parlement durchging, wird erſt in Kraft treten,
wenn der dreimonatliche Durchſchnitts⸗Preis, N. Annal. 10n Jahrg. 1ſte Haͤlfte. 1


