Jahrgang 
4 (1792)
Einzelbild herunterladen

604 HAARE

Gelegenheit an, bey Ausführung derselben die Erfül» lung Ihres Wunsches zu erwarten,

, Da Ihre bescheidene Wünsche, seit einer langen Reihe von Jahren für mich jederzeit Vorschriften gewes sen sind 3 so ist es mir angenehm, Ihnen von dieser Gesinnung dadurch eine thätige Probe darlegen zu köns nen, daß ich in Beantwortung der Zweifel der von Ihnen beliebten Ordnung folge, nach welcher die erste Srage ist:|

Wie konnte zu des Erzbischofs Christoph Zeiten, der

Pflugschalz schon für beyde Herzogthümer eingeführt

seyn, da Bremen noch seine besondere Erz: und Vers

den seine Bischöfe hatte?

Daß ein jedes der heutigen Herzogthümor sein bes sonderes geistliches Oberhaupt gehabt, ist eine historische Gewißheit, mit welcher inzwischen sehr gut bestehen kann, daß beyde Länder wegen ihrer unmittelbaren Nachbarschaft einen ähnlichen Steuerfuß unter der Bes nennung von Pflugschals gehabt, so wie heutiges Tages die Contceibution eine fast in allen Reichen allgemeine Benennung ist, ohne daß hieraus eine Folge von irgend einer Abhängigkeit gezogen werden kann.

Wenn aber S. 694. angeführt wird, daß zu des Erzbischofs Otto Zeiten der Pflugschatz Anno 1399,

in beiden Stiftern eingeführt, und bey des Erzbischofs|

Christoph Regierung die Abtragung seiner Schulden

nach eben diesem Maaßstabe vertheilet, so rührt solches-

daher, daß Otto ein Sohn Herzogs VIfagnus Tor: quatus von 1388. bis 1395. Bischof von Verden ge:

wesen, in dem lezteren Jahre aber auch zum Erzbischof : von

on Bt

gen, se rung d'

| weltlid

Y <e Hi! Di), urde 1 zugleich|

| gierung

1558.| A! antwor Yie Gh) seine! Weil. die? pfennig)

| iste!

Weiter, 4 sonders d

|

| bewilsen,

Angefüht