Jahrgang 
4 (1803)
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het; da wenigstens häufig das vorigjährige Saat⸗ korn zur frühsten Aussaat beträchtliche Vor⸗ züge vor dem frischen hat.

In einen ausserordentlich günstigen Zustande hat sich der Boden in diesem Frühjahre zur Auf⸗ nahme der Sommeraussaat befunden. Da er im vorigen Herbste von jedem fleißigen Wirthe umgebrochen werden konnte, so hatte der Frost die Krume so gelockert und milde gemacht, daß selbst der zähere Boden vor Pflug und Egge zer⸗ krümelte. Er war früh wieder erwärmt, voll⸗ kommen abgetrocknet, und folglich konnte die Aussaat frühzeitig beschafft werden. Da durch eine gute Bestellungszeit und wohl vorbereitete Ackerkrume die Hoffnung auf eine gute Erndte bis zur Hälfte gesichert ist, so dürften wir uns derselben in Ansehung der Gerste, des Hafers und der Hülsenfrüchte schmeicheln.

Jungen Obstbäumen, besonders den Baum⸗ schulen, ist der tiefeindringende Frost höchst nach⸗ theilig gewesen, und ihre Wurzeln sind sehr be⸗ schädigt. Aelteren Bäumen scheint er, so viel