den hin und wieder belchehenen Hagelschäden und dem Mißwachse in der Mark auf Ueberfluß auch nicht zu rechnen steht.
Schwer ist es, den zu erwartenden Stand der Preise zu bestimmen. Der gegenwärtige ist hoch. Veranlaßt haben ihn: a) eigene Bedürfnisse des Land⸗ manns, und b) die jetzigen großen Bedürfnisse der Städte, indem der Bürger, und besonders der Brauer und Branntweinbrenner, anstatt zur gehö⸗ rigen Zeit— nemlich zu Martini und Fastnacht— V h, inen 10 5 1 Boden,
gerin gere Preise, s leer hält. selbst außer St 15 d, den Preis zu machen, und muß nun geben, was der Land⸗ mann fordert. Hierdurch sezt er auch zugleich den kleinen Bürger, der nur scheffelweise kaufen kann, in Verlegenheit, 00. er nun heimlich und offenbar ganze Fuder, die zur Stadt kommen, vorweg kauft.
Hiekdut ch sez t er
.*
Ich kann nicht unterlassen, hiebey zu bemerken, wie ungegründet die Meinung derjenigen ist, welche behaupten, daß die Städte, welche mit vielen Bau⸗ ren umge ben 1 wohlfeilere Kornpreise haben und haben würden, als im entgegengesetzten Fall.
In den vormaligen Zeiten, wo der Bauer im Dienste und arm war, hatte dies einigen Grund, indem derselbe, um 1 Leute auslohnen zu kön⸗ nen, sein Korn ausdreschen, zun Stadt fahren und verkaufen mußte, wogegen er denn im Frühjahr wieder in Noth war, und der Gutsherr ihn unter; halten mußte.
Bey dem auf Geld feen Bäuer, der sich besser steht, fällt dies weg, und versteht dieser die Aufsuchung seines Vortheils sol gut wie der Päch⸗ ter. Auch haben die Städte im übrigen von den
1


