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vielen Tagelöhnern, welche statt der gelegten ver— armten Bauern angesezt werden müssen, 1 nicht mehreren, doch gleichen Nußen als von de n Bauern.
Eine Veranlassung des ane hohen 7 der Kornpreise liegt auch c) darin, weil der Land— mann aus dem Grunde, um S troh zu ersparen, bey der bisherigen guten Wi. tterung, wo das Vieh draussen noch Nahrung findet, mit dem Dreschen zu eilen, nicht genöthigt gewesen ist; daher er denn, da er auch, wegen gbzutragender Zinsen de och, mit dem Verkauf des Getreides nicht eilen darf, wie man im Ganzen 1 behaupten kann, lieber auf Melioration seines Feldes denkt, und seine Ta— gelöhner zum Graben, S imeitt Ae zbrechen, beim Modderfahren ꝛc. gebraucht, und überd em es eine Hauptregel ist, das Stroh zum Futtern frisch zu dreschen.
Aus diesen Gründen werden die Städte nicht mit Korn überhäuft; folglich stehen die Preise.
Findet sich kein auswärtiger starker Absatz/ so müssen sie bey dem guten Ertrage, den man dies Jahr im Ganzen annehmen kann, etwas fallen. Und obgleich die Kornsperre im Preussischen zur Zeit noch nicht sonderliche Wirkung auf die Preise hat, so würden sie dennoch niedriger werden, wenn es wahr ist, daß der König von Preussen die Maga— zine eröffnen wolle.
Der vorzügliche Herbst hat eine nicht geringe Besorglichkeit wegen Mangel an Winterfütterung gehoben, und der sparsame Haushalt damit— weil das traurige Jahr noch im And enken— hebt die⸗ selbe noch mehr.
In hiesiger Gegend ist aus Besorgniß des Fut⸗ termangels kein Haupt Rindvieh verkauft, wohl aber
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