Jahrgang 
3 (1803)
Einzelbild herunterladen

9

Das Bauerfeld lag in 9 ungleichen Schlä gen von etwa 12 Tonnen; diese habe ich nun in 5 Schläge, à 22 Tonnen, verwandelt, die in folgendem Saatwechsel, 1) Braache, 2) Rok ken, 3) Hafer, 4 und 5) Weide, bewirth schaftet werden.

Hätte ich nicht so große Vorräthe von Mo der und Mergel vorgefunden, so wäre es mir unmöglich gewesen, mich auch bey den größten Anstrengungen meinem Zwecke so geschwind zu nähern. Durch diese Ressourcen bin ich aber im Stande gewesen, schon diesen Herbst meine Win terkorn-Aussaat auf 104 Tonnen(auf 240 Qua⸗ drat⸗Ruthen säe ich eine Tonne Winterkorn. Mein ehemaliger pächter säete weit dichter, hatte aber auch häufig Lagerkorn) zu bringen, wor unter 74 in vollem Dünger sind, und diese Vermehrung wird mir die aufgewandten, wirk

mehrere glauben nur, es nicht zu können, indem sie nur das aus den stärker gedüngten Getreide⸗ Saaten im nächsten Jahre zu lösende Geld, nicht die nachhaltige Verbesserung ihres Grund und Bodens und ihrer ganzen Wirthschaft, berechnen. Einigen Vortheil zog doch aber beim Verf, auch der Hafer gewiß aus dem Dünger. Th.