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guten Pferde stehen in äusserst geringem Preise. Im Frühjahr werden sie wahrscheinlich um desto mehr im Werthe steigen.
Magere Schweine werden nicht bezahlt. Auch die halbfetten Fleisch-Schweine werden wohlfeil. Speck— Schweine bleiben in ihrem Preise. l 5
Das Detail der Nachrichten folgt im nächsten Stücke. Wenn wir unsern Herren Correspondenten für selbiges nicht mit neuen Anfragen beschwerlich fallen wollen, so würden Sie uns doch noch mehr verpflichten, wenn Sie uns vor Ende Januars noch etwanige Nachträge und Zu— sätze schicken wolten.
Zu den merkwürdigen Eräugnissen für die Land⸗ wirthschaft in Niedersachsen gehört ohne Zweifel die nunmehr erfolgte Publication der Gemeinheftsthei⸗ lungs-Ordnung für das Fürstenthum Lü⸗ neburg und die wirkliche Anstellung des in jener Ord— nung begründeten Landes- Oekonomie-Collegiums. Diese Verordnung ist eine neue vollständige Legislatur der Gemeinheitstheilung nebst Bestimmung der Haupt⸗ grundsätze bey Betreibung dieses Geschäftes. Es ist da⸗ bey naturlich auf die besonderen und ausgezeichneten Ver— hältnisse unsers Fürstenthums Rücksicht genommen. Die Grundsätze aber, welche bey Betreibung des Geschäftes angenommen worden, und die Organisation des Colle— giums würden sich ohne Zweifel in vielen anderen Staa— ten anwenden lassen, und das zweckmäßigste Mittel seyn, die Sache nicht blos zu verordnen, sondeyn auch wirklich zu Stande zu bringen, indem das sedem Interessenten zugestandene Recht, für sich auf Theilung zu dringen, in den meisten Fallen wohl nur auf die hier bestimmte Weise würklich activ gemacht werden kann,.
Da dieses 30 Bogen in Folio haltende Werk ohne Zweifel auch das Ausland interessiren wird, so ist von K. Churfürstl. Staats-Ministerlum erlaubt worden, tausend Exemplare davon zum Besten der hinterlassenen Kinder eines sehr verdienstbollen Mannes à 14 Kthl. zu verkaufen, und haben die Herren Gebrüder Hahn zu Hannover diesen Debit, ohne allen Vortheil für sich, übernommen.
A. Thaer.


