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Arten?— Hauptsächlich von dem erschwerten, un⸗ terdrückten, fast ganz aufgehobenen Kornhandel, von der Sperrung einer Provinz gegen die andre, welche sich sonst ihre Producte wechselseitig zuzuführen ge⸗ wohnt waren; von der dadurch erregten Aengstlichkeit der Consumenten; und endlich vom Eigensinne der Pro⸗ ducenten, die sich durchaus nicht wollen vorschreiben lassen, wie und wohin sie ihr Eigenthum verkaufen sollen..
Es kommt freilich in Betracht, daß aller Vorrath von der vorigjährigen wirklich schlechten Erndte con⸗ sumirt war, daß der Einmarsch der Preußischen Trup⸗ pen in Niedersachsen und Westphalen grade in diesem Augenblicke Anlegung von Magazinen veranlaßte, daß der Anschein und Einschnitt der diesjährigen Erndte wenig versprach, daß der Bauer sich nicht aus Geld⸗ noth mit seinem Getreide auf den Märkten zudräangte, daß die gute Witterung genug nützliche Beschäftigung auf dem Felde erlaubte, folglich die Scheurengeschäfte gufgeschoben wurden; daß der gute Wirth, der am meisten Mangel an rauher Futterung befürchtete, sein Stroh sparen wollte, und folglich nur das Nothwen⸗ digste ausdrosch. Das Alles trug dazu bey, daß un⸗ mittelbar nach der Erndte mehr Nachfrage als Feil⸗ bieten in Ansehung aller Getreidearten entstand, und daß folglich die Preise nicht fielen.
Nun aber kamen die Sperrungen gewisser Provin⸗ zen— wo man bisher an Freiheit des Kornhandels gewöhnt war, freilich Korn zu dieser Zeit und nach diesem Orte ausführte, zu jener Zeit und von jenem Orte aber auch wieder erhielt— nebst strengen Ver—⸗ boten alles Aufkaufs auf dem Lande hinzu. Die Regierungen anderer Provinzen mußten dies erwie⸗ dern und allerley Vorkehrungen treffen. Jetzt ent⸗ stand erst der Alarm. Jeder Bürger eines Orts, der aus einer fremden Provinz seine Zufuhr zum Theil er— halten hatte, ward bey ermangelnder Zufuhr im Herb⸗ ste und so vielen Vorkehrungen ängstlich besorgt; zu⸗


