und vollkommeneren Art von Wagen. 5
6. 7. Wenn ein Cörper DE in einem beliebigen Puncte F auf- Nee a - gehänget oder unterstüßet wird, so heisset F der Ruhe-Punck, oderauch**** der Bewegungs-Puncet. Wenn demnach der Bewegungs-Punct F mit dem Mittel-Punct der Schweere C überein kommet, so wird dadurch die gänße Schweere des Cörpers DE unterstüßet oder getragen(5. 5), folg- lich kan sich der Cörper nach keiner Seite bewegen, das ist, die Theile CD und CE drucken zwar beyde unterwerts, aber es kan keiner von bey- den den andern im geringsten heben. Und alsdenn saget man, die Theile des Cörpers CD und CE sind im Gleichgewichte, oder im Wage- rechten Stande, oder sie halten einander die Wage. Denn das sind alles gleichgültige Redensarten,
S. 8. Nun komme ich auf diejenige einfache Machine, welche in Tab. 1. der Statick.den Nahmen des Hebels führet. Es ist aber der Hebel eine*'8- 4- gerade Linie A CB, die ganß und gar keine Schweere hat, auch sich gar nicht biegen lässet, an deren beyden Enden A und B die Gewichte P und Q angehänget sind, ein anderer aber in AB nach Belieben angenommener Punct Cden Ort desRuhe- Punctes, oder den Bewegungs-Punct vorstellet.
5. 9. Ob nun gleich so ein subtiler und gar nicht schweerer Hebel nirgend zu finden ist; so hindert doch solches die Statischen Begriffe gar nicht: Weil man allemahl den materialischen, folglich zugleich cörperlichen+1, 1. und schweeren Hebel a b mit seinem Schweer-Puncte g, unter dem Bil- Fig. 5. de des Statischen gleich langen Hebels A B sich vorstellen kan, und zwar der Sache ohne Schaden, wenn nur GB= gb, und GA=-ga an- genommen, und dabey in Gedäncken geseßet wird, die ganße Schweere des materialischen Hebels g sey in dem Puncte G angehangen(5. 5.). Auf solche Weise bekommt man einen Mathematischen Hebel A B, anwel- c<em der Punct G den Ort andeutet, woselbst das Gewichte g, welches eben sv viel als die Schweere des Cörpers a b beträget, anzuhängen ist, damit die Linie AGB vor den materialischen Hebel agb in die Stelle könne geseßet werden.
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