Jahrgang 
4 (1801)
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mehr Raum zum Abfressen gegeben werden, weil sie sich sonst sehr leicht überfressen, aufschwellen und todt niederfallen, wogegen hier zu Ende ste⸗ hendes Mittel unfehlbar sogleich hilft. Das fol— gende Jahr kömmt der wahre Ertrag des Klee's; man futtert ihn im Stall, und den Ueberschuß macht man zu Heu. Der zweyte Schnitt bleibt gemeiniglich bis zur Reife des Saamens stehen, weil mit diesem Saamen ein starker Händel nach Holland getrieben wird. Wenn dieser Saamen reif und abgefahren ist, dann pflüget man die Stoppel so tief um, daß Krume genug herauf gebracht wird, um sogleich Waizen darin säen und untereggen zu können. Nach dem Waizen folgt im vierten Jahr Rocken. In die Rocken⸗ Stoppeln werden gleich nach der Erndte weiße Rüben gesäet, die uns im Herbst und Winter zur Viehfutterung dienen, und besonders mit Abfall von Kappus(weißem Kohl)) eingemacht, mit großem Vortheil dazu genutzt werden. Nun folgt im 5ten Jahre wieder Gerste und Klee.

Von dieser Regel geht man ab, wenn man, welches hier größesten Theils der Fall ist, auch Kappus(weißen Kohl), Er däpfel, Mohrrüben ꝛc. zum Viehfutter anbauet; denn alsdann gebraucht