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mich nur besondere Verhältnisse und gewisse mir vorzüglich interessante Gegenstände einer Schrift bewegen, weil— ich nicht Zeit dazu habe. Meine Urtheile und Recensionen gebe ich aber für nichts weiter, als meine individuelle Mei— nung, aus; und darum werde ich sie immer unterzeichnen. Ich bitte daher Anzeigen und Recensionen, die vielleicht von Andern in die— ses Blatt eingerückt werden könnten, nicht da⸗ mit zu verwechseln. A. Thaer.
An Reisende, welche mich in land⸗ wirthschaftlicher Absicht mit ih— rem Besuche beehren wollen.
Der Morgen ist bey mir immer unaufschieb⸗ lichen, größtentheils meditinischen Geschäften gewidmet. Ohne dringendste Veranlassung darf ich mich dann selbst der angenehmsten und in⸗ teressantesten Unterhaltung nicht hingeben, wenn man mich auch in der Stadt oder auf meinem Hofe noch zu Hause träfe. Zwischen 12 und 1 Uhr trifft man mich zwar, der Regel nach, in meinem Stadthause, weil dies meine medi⸗ cinische Sprechstunde ist. Diese Zeit ist aber ge⸗ wöhnlich so besetzt, daß ich nur kurze Besuche


