Jahrgang 
3 (1801)
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nachher wüschen, so würden wir sie ohne Zwei⸗ fel vortheilhafter absetzen können.

Der Absatz der Pfer de und Füllen ist, außer in Mecklenburg, noch immer schlecht, und die Aufzucht bey den jetzigen Kornpreisen so wenig vortheilhaft, daß sich die Neigung dazu bey Manchen verliert. Bey dem trefflichen Schlage von Pferden, der durch die königlichen Beschäler in vielen Gegenden unsers Churfür⸗ stenthums eingeführt worden, ist dies sehr zu bedauern, aber auch zu hoffen, daß die Vor⸗ züglichkeit der hier eingeführten Racen aller Art bald wieder mehrere Käͤufer herbeiziehen, und so die Neigung des Landmanns, der das, was ihm mehr oder minder vortheilhaft ist, jetzt schärfer wie vormals berechnet, wieder beleben werde. In Mecklenburg werden dagegen auch die gewöhnlichen Ackerpferde sehr gesucht und gut bezahlt.

Ungemein vortheilhaft bleibt dagegen die Schweinezucht, indem junge und alte Schweine in einem fast unerklärbar hohem Preise bleiben, so stark diese Zucht auch allent⸗ halben betrieben wird. Eichelnmast ist in eini⸗ gen Gegenden sehr gut, in den meisten aber