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keime etwas uber die Erde hervorra⸗ gen. Früher oder später es thun, ist gemäß der Erfahrung nicht so nützlich. Man könnte diesen Satz auch leicht durch physiologische Gründe erläutern, wenn ich nicht befürchten müßte, dem Nachdenken des verständigen Landwirths dadurch auf eine unangenehme Art vorzugreifen. Dann wollte ich ja auch meine Regeln aus bloßer treuer Erfahrung abstrahiren.
Zweite Regel. Man streue bey feuchter Witterung. Ich sage absichtlich nicht, wie gemeinhin geschieht: vor Regen. Ist die Witterung oder die Luft feucht, so be⸗ fruchtet sich der Gyps bey dem Ausstreuen gleich⸗ sam in derselben. Es geht weniger verloren. Es wird gleich ein Theil aufgelöst, und wirksam gemacht.
Dritte Regel. Je fruchtbarer der Boden, desto weniger streue man auf; je weniger fruchtbar, desto mehr.
Ein sehr fruchtbarer Boden bedarf nur zur rechten Zeit eines Reizes zur Erweckung und An⸗ regung der Gefäße, um die vorhandenen Nah⸗ rungstheile aufzunehmen und zuzubereiten; die


