Jahrgang 
1 (1801)
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3) Wie sind die Wirthschaftsgeschäfte in sol⸗ chen Höfen am vortheilhaftesten einzuthei⸗ len, um mit der geringsten Anzahl von Ar⸗ beitern und Zugvieh auszukommen?

4) Welche Febler werden dagegen in einer oder der andern Gegend der Churlande ge⸗ macht?

Man wird es von selbst einsehen, daß ich bey Einrichtung eines Haushalts nicht den An— fang der Bestimmung bey den dabey erforderli⸗ chen Leuten machen kann, sondern erst nach der gegebenen Anzahl des Landes und der daraus ent⸗ stehenden Arbeiten die Anzahl des Zug⸗ und an⸗ dern Viehes bestimmen muß; und wenn ich die⸗ ses bestimmt habe, bin ich erst im Stande, aus⸗ zumachen, wie viel Leute ich bey diesem Viehe, sowohl zur Arbeit mit demselben, als zu ihrer Wartung, nöthig habe.

Es wird mir deswegen erlaubt seyn, die Ordnung der beiden ersten Fragen umzukehren ich frage also:

1) Wie viel Zug vieh muß ein Voll⸗ hof von do bis 1oo, und ein

Halbhof von 30 bis 50 Morgen, A 2