— 44⁴³
eine ganz unerwartete, den Graswuchs nieder⸗ drückende Witterung eintreten sollte, Ueberfluß bleiben, und also der Preis des Heues und Strohs noch mehr, wie bereits jetzt geschehen ist, fallen, und— des nicht gelinden Winters ungeachtet— das eintreten, was ich nach dem Quartals-Berichte im aten Stück des v. Jahrs vermuthete.
Eben so findet sich in allen kornreichen Ge⸗ genden, ohnerachtet des starken Absatzes nach dem Auslande, noch reichlicher Vorrath von Getreide aller Art. Die Preise des Getreides stehen ziem— lich in gerechtem Verhältnisse mit den Preisen aller Dinge, oder mit dem jetzigen Werthe des Geldes. Wären sie um vieles geringer, so würde der Landwirth in manchen Gegenden gar nicht bestehen und kaum die nothwendigsten Dienstbothen und Tagelöhner haben können. Et⸗ was hat aber allerdings die starke Ausfuhr aus der Elbe, Weser und den Ostseeischen Hafen bei— getragen, um sie auf ihren jetzigen Standpunkt zu bringen.
Sobald Ausfuhr aus Niedersachsen über⸗ haupt Statt findet, kann man die Hamburger Preise sicher als das Barometer beobachten, wel⸗


