Jahrgang 
2 (1800)
Einzelbild herunterladen

Steinen befreiet seyn können. Wäre der Acker⸗ bau freilich seit undenklichen Jahren so betrieben worden, wie man in den neuern Zeiten wenigstens den Anfang gemacht hat: so würden auch unsere Aecker schon längst von diesen überflüssigen Zier⸗ rathen befreiet seyn. Da dies aber nicht geschehen ist, so muß wenigstens nun ein jeder das Seinige dazu beitragen, um auch hier Gutes zu wirken. Ehemals wurden die Steine, welche zur Ver⸗ besserung der Wege nöthig waren, wenn Mangel an denselben war, gebrochen, und die Steine auf den Aeckern ließ man ruhig liegen. Wollte man vielleicht, nach Tullscher Manier, immer dem einen Theile des Ackers durch Bedeckung mit Steinen Brache geben, wenn man den andern mit Früch⸗ ten bestellte? Oder vielleicht gar die Trockniß des Sommers durch die Feuchtigkeit mindern, welche die Kiesel- und andern Steine dem Erd⸗ boden erhalten sollen? Jetzt gehet man ernst⸗ licher zu Werke. Man läßt die Steine auf den Aeckern zusammenlesen, und fährt sie dahin, wo sie nützlicher sind, auf die Landstraßen, und erreicht auf diese Art einen gedoppelten End⸗ zweck.

Auch darf ich hier nicht mit Stillschweigen übergehen, daß man an einigen Orten der Graf⸗