Jahrgang 
1 (1800)
Einzelbild herunterladen

216

gespart, und die Dächer mit Ziegeln belegt, oder ausgeflickt. Das Futterstroh hat man größten⸗ theils zu Häcksel geschnitten, und statt des Heues viele Fuitergewächse, Kartoffeln und Rüben, auf⸗ gemengt. Ein jeder hat gespart, und die Sum me davon muß einen sehr beträchtlichen Ueber⸗ schuß bringen. Bey einem nicht ganz ungünsti⸗ gen Frühjahre muß daher allenthalben Stroh und Heu übrig und zu verkaufen seyn.

Die Klagen über den mangelnden Absatz der Pferde nehmen noch immer zu. Wahrscheinlich wird sich dies im Frühjahre etwas geben, da so viele, die ihre Pferde abgeschafft hatten, wieder welche kaufen werden. Indessen sind dem Land wirthe die aufgezogenen und nicht abgesetzten Pferde sehr zur Last gefallen, und er wird sie mit Schaden verkaufen müssen. Daher ist es zu besorgen, daß die, besonders in verschiedenen Gegenden der Churlande, durch die treffliche Landgestütseinrichtung sich so sehr hebende Pferde zucht, einen beträchtlichen Abfall leiden wer⸗ de. Wer indessen etwas weiter siehet, wird sich dadurch nicht abschrecken lassen, vielmehr seine besten Stuten behalten, und seinen verbes serten Schlag noch mehr zu vervollkommnen su⸗ chen. Wenn der Preis eines Artikels so herab⸗