Jahrgang 
2 (1799)
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ſehr zu empfehlen ſeyn. Allein jene fehlerhafte Eintheilung hindert dieſes gaͤnzlich*).

2. Rindvieh-Zucht.

Stand die Anzahl der Pferde einigermaaßen im Verhaͤltniß mit der Ackerlaͤnderey der Hoͤfe, ſo iſt das nicht der nehmliche Fall mit dem Rind⸗ viehe, deſſen viel zu wenig gehalten wird. Doch davon unten mehr!

Der hieſige Landmann ziehet ſich ſein Rind⸗ vieh alle ſelbſt auf, und waͤhlet dazu diejenigen Kalber, welche zwiſchen Anfang des Februars und Oſtern fallen, weil er, wie wohl irrig,

*) Im Ganzen iſt dieſe Provinz, einzelne Diſtricte ausgenommen, zur Pferde-Zucht, wegen Mangel an guter Weide nicht geſchickt. Aus dieſer Urſache hat auch dieſe Gegend an der großen Beguͤnſtigung, welche die Pferde-Zucht durch das vortrefliche Zelliſche Land-Geſtüt in hieſigen Landen erhaͤlt, noch keinen directen Antheil genommen. In⸗ directen zwar, indem ſie Gelegenheit erhaͤlt, gute Füällen und junge Pferde zu einem maͤßigen

Preiſe anzukaufen. Ob, genau gerechnet, eigene

Aufzucht fuͤr die dortigen Bauern vortheil

hafter, wie der Ankauf einjaͤhriger Fuͤllen ſey,

und ob ſie ſich vielleicht nicht gar beym Ankauf ansgewachſener Pferde noch beſſer ſtaͤnden, ſchein

mir noch problematiſch. A. d. H.