256==
3. Bey der uͤblichen Futterungsart der Gar⸗ ben hat man zwar den Vortheil das Droͤſcherlohn zu e ſparen; allein es entſtehet das Uebel daraus, daß der Bauer im Grunde nicht recht weiß, was ſeine Pferde verzehren, er alſo keinen richtigen Ueberſchlaa aufs Ganze zu machen im Stande iſt. Den Schluͤſſel zum Korn-Boden fuͤhrt er immer bey ſich, aber nicht zur Scheure und zum Heu— Boden. Der Knecht oͤfnet dieſe weit eher als jenen, hat auch oͤfterer Gelegenheit dahin zu kommen, beym Strohholen und dergleichen. Da nun dieſe letzteren, die ihrer Wartung anver⸗ trauten Thiere oftmals verſaͤumen, und ſie den— noch nicht wollen verfallen laſſen; ſo wird manche Garbe geſtohlen, und taͤglich mehr verfuttert als da ſollte. Iſt nun die Anzahl der Pferde groß, ſo beträget dieſes ein betraͤchtliches Plus, das dem Landmanne entgehet und dabey die Pferde nichts gewinnen. Beſſer fuͤr die Caſſe des Hausherrn iſt's daher immer, wenn er gedroſchen Korn zumiſſet.
4. Waͤre eine andere Feld⸗Eintheilung und Folge der Fruͤchte, ſo wuͤrde gruͤne Futterung der auf dem Felde geſaͤeten und abgefuͤtterten Bohnen, Moͤhren ꝛc. nach Art der Englaͤnder


