Jahrgang 
5 (1828)
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nicht mehr einfassen darf, sondern, weil es vom Maße abgestrichen war, dem Kastenmesfer über2 lassen muß, welcher solches als sein Eigenthum nimmt,

15. Die Unterhaltung der Armen isk'in neuerer Zeit eine höchst wichtige Angelegenheit gewors den... Es ist nur Schuld der Regierungen und der Gemeinden, daß es so weit gefommen ist. Jeder gesunde Mensch kann sich durch seiner Hände Arbeit so viel verdienen, als er zu seinem nothdürftigen Unterhalt gebraucht und die Schwäch2 linge kann jeve Gemeinde avs ihren Mitteln leichtlich ernähren. Freilich ist es leichter und bez quemer, aus der Tasche ein Almosen zu reichen, als einem Arbeit anzuweisen, der vorgibt, daß es ihm daran fehle. In einem Lande oder Orte, wo es viel Bettler gibt, da gibt es gewiß immer viel Faullenzer und Tauchenichtsse.

In Sachsen gibt es oft in großen Dörfern feinen einzigen einheimischen Bett!er, dagegen sie in der Nähe größerer Städte in Schaaren umher»> ziehen, Die Schwachen werden von den Jhrigen unterbalten. Für eingewanderte und zugeschobene Menschen gibt es Gemeindehäuser, die freilich oft erbärmlich genug sind.

In England soll die Armentaxe jährlich