Jahrgang 
5 (1828)
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3) Der Geldmangel oder vielmehr. der Umlauf des Geldes hat sich im verflossenen Jahre unverkennbar vortheilhaft geändert. Man st von manchen frühern Vorurtheilen zurück gekommen, Die Kapitalien fingen allmählig an, den GewerbsL» sphären wieder zuzufließen, welcher Zufluß eine Reihe von Jahren sehr gestört war. Es waren ziemlich harte Vorfälle und Lehren, die ndthig wa xen, um zu überzeugen?) daß die auf Renten an? gelegten Kapitalien in den Händen der Gewerbss- bürger sichrer, als in den Comptoirs der Banquiers sind. Der Erfolg ist wohl nur ein erfreulicher zu nennen.

4) Die allgemeinen Gewerbsverhält:, nisse sind noch dieselben, wie sie im vorjährigen Berichte ausführlich geschildert worden sind. Ich bitte denselben nachzulesen. Was die Landwirth- schaft allein betrifft, wird im 2ten Abschnitte aus gezogen werden,

5== 7), Auch über den allgemeinen Handelsverkehr und die darüber genommenen Maßregeln, Prohibitiv- und Retorsionssysteme, Sperren, Imposten 2. wurde ebenfalls im vorigen Berichte gehandelt und Thatsachen angezogen. Abänderungen sind wenig erfolgt« Was wir dar? über vernahmen, soll hier folgen.

Preußen, Schweden mit Norwegen