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dem Nachbar einfällt, sein Land„auf Unkosten des benachbarten zu vergrößern, so wird sich jeder wehr? hafte Mann bereit finden, das Vaterland, seinen geliebten Regenten zu vertheidigen und eine weise Verfassung aufrecht zu erhalten.
Im Allgemeinen Anzeiger d. T. bringt ein Ungenannter zur Sprache, daß besonders das Miz litair, deren Kraft bis jekt fast verschwendet wird, zur Bodenkultur, besonders zum Obstbaue verwens det werden soll. Diese Aeußerung ist durch folgende gehaltreiche Schrift veranlaßt: U eber Kolonien. Ob und wie solche in kultivirten Staaten noch ein2 führbar und nüklich sein möchten. Von C.C, Nie» ter, Halle, 1824.
In Baiern wurde auf dem Landtage zur Sprache gebracht, daß die stehenden Heere zu große Summen kosteten und die Frage gestellt, ob. diese Ausgabe durch Verminderung des Militairs zu beschränken sei? Diese Ausgabe ward vom Kriegs2 minister auf-6,700,000 Fl. gestellt. Davon wollten Einige 4 Million abgezogen wissen und behaupte» ten, daß der gegenwärtige Nothstand, das gestörte Gleichgewicht der Finanzen, der tiefe Friede, die heilige Allianz, die Hilfe durch Bündnisse, das Maß der teutschen BundeLcontingente, die baieri2 sche Vaterlandsliebe, die Landwehr- dieß alles eine Verminderung des Heeres gebiete und.gestatte,


