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schen voraus, die davon leben. Jn allen Gesells
schaften ist die schädlichste Klasse eben die, welche
von der Arbeit der andern lebt, ohne hinreichende Entschädigung dafür zu gewähren. Sie umschließt
* zu gleicher Zeit Diebe„Schurken jeder Art, Müs
ßiggänger und Sinecuristen. Nichts vermehrt dies ses Ungeziefer mehr, als schwere Abgaben, denn geben dem, dessen man wirklich zu ihrer Erhe?
bung bedarf, leben immer zwei andere, die zu nichts|
tauglich sind, als sich ihre Taschen zu füllen“==
Es. ist fast nur eine Stimme, daß die heuti- gen Geldverlegenheiten bei den Staatskassen von den großen stehenden Heeren Soldaten ausgehen- Der Militairaufwand absorbirt. so ziemlich überall die Hälfte der jährlichen Landeseinkünfte, und hie und da noch mehr. Geläugnet kann es nun wohl nicht. werden, daß in gleichem Schritte, wie die Yrmee vergrößert ward, auch die Staatsschulden?
-masse anwuchs. Wir finden in dieser Thatsache
ein Mittel, die erwähnten Verlegenheiten zu beseiti2 gen, und zugleich als eine ndthige, gewiß nicht aus? bleibende Folge, dem Verkehr nicht nur die Sumo men, welche jet die Militairklasse verschlingen, zus, zuwenden, sondern auch. die kräftigsten Männer
„in der Zahl der Arbeitsklassen zu lassen, Vielleicht
sind wir in der Kultur so weit fortgeschritten, in Friedenszeit wenig Militair zu brauchen, und wenn
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