Jahrgang 
5 (1828)
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gründliches Studiumder Gewerbswissenschaft"bes fähigen. Eine; bloße«lange. Praxis Xayn dieses sicher nicht erseßen. Diess führt leichtlich zuw.;der nirgends. schädlichern Einseitigkeit als. im Gewerbs- wesen. Durch die Geseßkenntniß wird der;zu be» handelnde Gegenstand nie so hell618 wo;das Stu- dium der. Gewerbswissenschaft' das Licht: aufste&t.

Der Advokat Martin zu Homburg in Kur» hessen gab im Allgemeinen Anzeiger-seine- Ansich» ten über.den gegenwärtigen Nothstand des Volks und die Mittel dagegen. Er zeigt zunächst, wa» rum. in Amerika, England. und: Schweden zu einer Zeit im Volkswohl. Fortschritte gemacht würden, während bei uns die Noth immer größer würde. Er faßt den Gegenstand wirklich tiefer, als die meisten, die.darüber sprechen und schreiben, gethan haben. Er stellt 4 Hauptquellen auf:

1) Das Regieren iist: zu'theuer. Die unz mäßige Verwirrung und Verkünstelung der Staatss einrichtungen. verursacht einen ganz ungebührlichen Aufwand an gewerblosen Arbeiten und Arbeitern, der zwe= und- nußlos den producirenden Gewerz ben geraubt werde.

2) Die allgemeine: Bolksbildung in sinnli» <her, dfonomischer, merkantilischer, politischer und bürgerlicher Ausbildung steht zu weit hinter der anz derer Vdlker zurük,